Michelle Obama beim Parteitag der US-Demokraten: “Donald Trump ist der falsche Präsident für unser Land”

Michelle Obama beim Parteitag der US-Demokraten: “Donald Trump ist der falsche Präsident für unser Land”




Videobotschaft von Michelle Obama:


Videobotschaft von Michelle Obama: “Er weiß, was es braucht, um eine Wirtschaft zu retten, eine Pandemie zurückzuschlagen und unser Land zu führen”


Foto: AP.

In zweieinhalb Monaten wählen die USA – und pass away Parteitage der beiden großen Parteien markieren traditionell den Beginn der heißen Wahlkampfphase. Das gilt ist auch in diesem Jahr, auch wenn pass away Rahmenbedingungen wegen der Pandemie komplett anders sind.

Nun läuft der Nominierungparteitag der Demokraten, bei dem Joe Biden endgültig und hochoffiziell zum Kandidaten der Partei gekürt werden soll.

Der Parteitag in Milwaukee (Bundesstaat Wisconsin) wird weitgehend virtuell ausgetragen. Weder die Parteidelegierten, noch die zahlreichen Redner sind in die Großstadt im Mittleren Westen gereist. Während tagsüber zahlreiche Arbeitsgruppen online zusammenkommen, werden jeden Abend Reden prominenter demokratischer Politiker ausgestrahlt.

Eine der ersten Reden hielt die frühere First Lady Michelle Obama Mit dem Amtsinhaber ging sie hart ins Gericht: “Donald Trump ist der falsche Präsident für unser Land.” Die U.S.A. befänden sich ihrem verheerenden Zustand wegen eines Infection, das der Präsident “zu lange heruntergespielt hat”. Wer glaube, es könne nicht schlimmer kommen, täusche sich. Der aktuelle Präsident, so Obama weiter, sei der Herausforderung nicht gewachsen.

Sie lobte den designierten demokratischen Herausforderer Biden als “zutiefst anständigen Mann”. Weiter sagte Obama in ihrer Rede: “Er hört zu. Er wird die Wahrheit sagen und der Wissenschaft vertrauen.”

Pass away Ehefrau von Ex-Präsident Barack Obama gehört zu den prominentesten Rednern, die auf dem Programm des viertägigen Parteitags stehen. Was sie über Biden sagte, steht im Kontrast zu dem, was Kritiker Trump vorwerfen: dass dieser nicht auf seine Berater höre, Lügen erzähle und pass away Wissenschaft ignoriere.

Auch Bernie Sanders findet klare Worte

Außer Obama trat zum Auftakt der linke Senator Bernie Sanders auf und appellierte an seine Anhänger, für Biden zu stimmen: “Diese Wahl ist die wichtigste in der jüngeren Geschichte dieses Landes”, sagte der frühere Präsidentschaftsbewerber in seiner Videoansprache. Notwendig sei eine nie dagewesene Bewegung aus Menschen, pass away für “Demokratie und Anstand” kämpfen – und gegen “Gier, Oligarchie und Autoritarismus”. “Die Zukunft unserer Demokratie steht auf dem Spiel.

Es soll eigentlich nicht um Trump gehen – muss es aber trotzdem

Die Organisatoren des Parteitags hatten am Montag in einer Pressekonferenz betont, dass es bei dem Parteitag um Joe Biden, nicht um Trump gehen solle. Vorab veröffentlichte Auszüge weiterer Reden machten aber deutlich, dass dieser natürlich immer wieder vorkommen und direkt angegriffen wird: für seinen Umgang mit Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt in der Hauptstadt Washington, für seine Warnungen vor der Briefwahl, für die Spaltung des Landes, die Trump nur noch weiter verschärft habe.

Der Auftaktabend stand unter dem Slogan “Wir, das Volk”, der Präambel der US-Verfassung. In einem Video sprach eine junge Frau, deren Vater an dem Coronavirus gestorben war – und kritisierte Präsident Trump scharf für seinen Umgang mit der Pandemie.

Das Who’s who der US-Demokraten wird eingespielt

In den kommenden drei Tagen treten unter anderem Bidens Vize-Kandidatin Kamala Harris sowie die früheren Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama auf, außerdem die 2016 gegen den Republikaner Trump unterlegene Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton.

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Am Dienstag werden die Delegierten Biden offiziell zum Präsidentschaftskandidaten wählen. Der frühere Vizepräsident wird seine Nominierungsrede am Donnerstag von seinem Heimatstaat Delaware aus halten.

Umfragen sehen den 77- Jährigen derzeit vor Trump, der wegen seines Umgangs mit der Corona-Pandemie in der Kritik steht. Allerdings sind solche Umfragen zweieinhalb Monate vor der Wahl am 3. November nur bedingt aussagekräftig.

Trump reiste am Montag selbst nach Wisconsin. Bei einer Rede vor Anhängern in der Stadt Oshkosh warf der Präsident Biden und Harris vor, beide wollten “verrückte sozialistische” Politik umsetzen.

Icon: Der Spiegel

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