Diese Gründer wollen pass away Luft- und Raumfahrt erobern

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Houston, we need an idea

Seit Neil Armstrong 1969 als erster Mensch einen Fuß auf den Mond gesetzt hat, steht pass away Eroberung fremder Planeten und Sphären nicht mehr still. Vor allem die Startup-Szene ist in der Luft- und Raumfahrt vielseitig und innovativ.

Denn insbesondere gegenüber jungen Unternehmen ist diese Branche oft zurückhaltend. Das macht den Markteintritt für pass away meisten Gründer häufig zu einem langjährigen Prozess. Grund hierfür ist unter anderem auch die Tatsache, dass in der Luft- und Raumfahrttechnik so gut wie alle Endprodukte zertifiziert werden müssen.


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„ Do. Yoda

An dem Zitat des guten Yodas ist etwas dran, denn halbe Sachen sind in der Aero- und Astronautik so ein bisschen wie Sternschnuppen: schnell erloschen. Wer sein Startup in dieser Branche gründet, der benötigt nicht nur einen beinahe Lichtjahre-anhaltenden Atem, sondern auch eine geniale Idee. Besonders gute Chancen zum Abheben haben Unternehmen und Gründer, die branchenübergreifende Probleme angehen. Einige machen beispielsweise Technologien aus der Luft- und Raumfahrt terrestrisch anwendbar oder finden Wege, Anwendungen aus der Robotik, Automobilindustrie und Mobiltechnologie im Weltall zu nutzen. Unterm Strich gilt, wer zentrale Schwachstellen und Probleme zu lösen weiß, der ist auf der richtigen Bahn.

Zwei deutsche Startups, Morpheus Space und Jetlite tun genau das: sie lösen Probleme. Während das Dresdner Start-up Morpheus Area Nano-Satelliten im All befördert, löst Jetlite das eher irdische Problem des Jetlags. Im Interview berichten die beiden Gründer Daniel von Morpheus Area und Achim vom Hamburger Start-up Jetlite von ihren ambitionierten Vorhaben.

Daniel, welche Probleme wollt ihr mit Morpheus Area lösen?

Daniel: „ Der Großteil der Nano-Satelliten, also Satelliten, pass away in ihrer Masse weniger als zehn Kilogramm wiegen, haben gar keinen Antrieb und schwirren unkontrolliert im All herum. Wir stellen diesen Satelliten erstmalig sinnvolle Antriebe zur Verfügung, damit sie den herumschwirrenden, extrem gefährlichen Schrottteilen ausweichen und auch nach der Nutzung sicher in der Erdatmosphäre verglühen können, um zukünftigen Weltraumschrott zu verhindern. Wenn guy überlegt, dass derzeit ungefähr nur 2.000 aktive Satelliten im Weltall unterwegs sind und in den nächsten fünf bis sieben Jahren weitere 20.000 Satelliten hinzukommen, wird es über uns sehr schnell recht voll. Kostengünstige Antriebe für jeden Satelliten sind daher essentiell, um anderen Satelliten auszuweichen oder auch, um die Entsorgung sicherzustellen, wenn die Flugkörper ausgedient haben.”

Achim, euer Start-up Jetlite möchte nicht in den Weltraum, sondern dem irdischen Issue des Jetlags den Kampf ansagen. Was ist die Idee dahinter?

Achim: „ Wir bieten auf holistische Algorithmen basierte Lösungen zur Steigerung des Komforts bei Langstreckenflügen, insbesondere zur Reduzierung von Jetlag, an. Der Fokus liegt dabei auf einer chronobiologisch wirksamen Beleuchtung im Flugzeug, an Flughäfen sowie app-basiert und personalisiert für den Passagier vor und nach dem Flug. Pass away App, pass away von verschiedenen Airlines integriert wird, gibt außerdem Vorschläge zu Schlaf und Ernährung. Teil davon sind auch individuelle Ernährungskonzepte für das Catering an Bord und an Flughäfen.”

Mit der Luft-und Raumfahrt habt ihr euch beide keine leichte Branche ausgesucht. Was sind eure größten Herausforderungen?

Lange Entwicklungszeiten, enorme Anforderungen an die Produkte und teilweise sehr lange Entscheidungsprozesse machen die Branche auf den ersten Blick nicht gerade attraktiv. All diese augenscheinlichen Nachteile bieten aber auch gerade deshalb enorme Möglichkeiten für Start-ups, die mit neuen, disruptiven Ideen die alteingesessenen Prozesse auf den Kopf stellen und dadurch die Branche reformieren.

Dieser Tatendrang und Revolutionsgeist stößt dann natürlich auch hin und wieder auf Widerstand in der Branche, aber wir sind in unseren Anstrengungen nicht alleine und werden in gewisser Weise auch von der weltweit vorherrschenden und immer stärker werdenden „ NewSpace”- Bewegung unterstützt.”


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Glaubt ihr, die Branche könnte gegenüber Startups noch offener sein?

Achim: „ Ja, eindeutig. Es gibt an einigen Stellen Verhinderer, die unter dem Motto „ Das haben wir schon immer so gemacht” pass away Einführung von Innovationen verhindern. Allerdings muss ich zur Ehrenrettung der Branche auch sagen, dass wir in den großen Konzernen, mit denen wir zusammenarbeiten, auch immer wieder auf einzelne, wirklich sehr hilfreiche, Unterstützer treffen, denen wir auch sehr dankbar sind.”

Morpheus Space existiert seit 2018, Jetlite wurde im Jahr 2016 ins Leben gerufen und beide eure Unternehmen haben Unterstützung durch das EXIST-Förderprogramm erhalten. Wo seht ihr die größten Vorteile dieser Zusammenarbeit?

Daniel: „ Das EXIST-Forschungstransfer Programm hat uns in vielerlei Hinsicht weitergeholfen. Wir konnten damit den Übergang unserer Forschung hin zu einem Produkt durchführen und auch den rechtlichen Transfer vorbereiten.

Achim: „ Das EXIST-Stipendium hat uns die Möglichkeit gegeben, nach dem Studium direkt Vollzeit an dem Projekt zu arbeiten, beziehungsweise in meinem persönlichen Fall sogar den bisherigen Task aufgeben zu können. Von der finanziellen Freiheit, sich dem Projekt hundertprozentig widmen zu können, kamen noch die mediale Aufmerksamkeit hinzu und die durch das Programm organisierten Seminare.”

Daniel, anders als Jetlite steckt ihr noch mitten in der Förderungsphase durch EXIST. Wie soll es danach für euch weitergehen? Habt ihr schon konkrete Schritte im Blick?

Daniel: „ Wir werden unsere eigene Produktionsstätte in Dresden in den kommenden Monaten aufbauen und unser Geschäft weiter ausbauen.

Achim, ihr hingegen kennt pass away Zeit ohne Stipendium bereits. Wie ging es danach für euch weiter? Wo steht ihr heute?

Achim: „ Die ersten beiden Jahre haben wir mithilfe des Stipendiums und der generierten Umsätze mit einer schwarzen Null abschließen können, was für ein Start-up, insbesondere in der Branche, schon ein toller Erfolg ist. Seit diesem Jahr haben wir drei erstklassige Business-Angel an Bord, die nicht nur mit Geld, sondern vor allem auch mit ihren Branchenkenntnissen und ihrem Netzwerk sehr hilfreich sind.”

Welche Tipps würdet ihr abschließend Gründern geben, die sich in derselben Branche etablieren wollen?

Daniel: „ Ich persönlich bin kein großer Fan von universellen Ratschlägen, weil pass away meisten Probleme oft in den Details stecken. Aber ich denke, dass guy allgemein sehr gute Chancen als Gründer hat, wenn man stets an das glaubt was male macht, flexibel ist und einen starken Willen sowie Durchhaltevermögen besitzt. Die eigene Inspiration ist meiner Meinung nach die Grundlage für alles andere– denn jedes Start-up ist eine Achterbahn.”

Achim: „ Ausdauer, Geduld und Enthusiasm! Last but not least: Work Hard– Play Tough!”


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Artikelbild: Adobe Stock

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