Vorsitz der Linksfraktion: Amira Mohamed Ali will Wagenknecht beerben

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Vorsitz der Linksfraktion
Amira Mohamed Ali will Wagenknecht beerben

Bei den Linken gibt es eine Kampfkandidatur um pass away Nachfolge von Sahra Wagenknecht als Fraktionschefin. Pass Away Parteilinke Amira Mohamed Ali tritt nach SPIEGEL-Informationen gegen Caren Lay an.


Amira Mohamed Ali:


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Amira Mohamed Ali: “Immer wieder hohe Reibungsverluste”




Seit einiger Zeit schon galt sie als mögliche Anwärterin für das Amt an der Spitze der Linken im Bundestag, jetzt ist es offiziell: Amira Mohamed Ali will Fraktionschefin werden. Am Sonntagnachmittag erklärte sie in einer E-Mail an die Abgeordneten ihre Kandidatur für pass away Wahl am12 November. Das Schreiben liegt dem SPIEGEL vor.

Fraktion und Partei befänden sich “in einer herausfordernden Scenario”, schreibt Mohamed Ali. Es gebe in der Fraktion “immer wieder hohe Reibungsverluste, pass away mit dafür verantwortlich sind, dass die Wahrnehmbarkeit unserer Arbeit geschwächt wird”. Die sei ein Grund dafür, dass die Linke bei vielen Menschen nicht mehr als politische Kraft wahrgenommen würde, pass away zu den großen gesellschaftlichen Diskussionen etwas beizutragen habe, so Mohamed Ali. “Das ist verheerend.”

Die 39- Jährige fordert deshalb eine bessere Zusammenarbeit, statt sich “gegenseitig zu hemmen”. Ihr persönlich gehe es um Inhalte, nicht um Personen und Lager.

Allerdings ist bereits jetzt klar, dass die chronisch zerstrittene Fraktion vor ihrem nächsten Machtkampf steht. Pass away Wahl ist ohnehin brisant, denn es geht um die Nachfolge von Sahra Wagenknecht, pass away im Frühjahr angekündigt hat, nicht noch einmal kandidieren zu wollen. Wagenknecht hatte in Partei und Fraktion plain polarisiert. Doch mit ihrem Abgang ist eine Befriedung nicht in Sicht.

Als einigermaßen sicher gilt, dass Wagenknechts bisheriger Co-Fraktionschef Dietmar Bartsch wiedergewählt wird. Offen ist hingegen, welche Frau an seiner Seite fortan pass away Fraktion führt. Und um diesen Posten gibt es nun eine Kampfkandidatur.

Lay tritt an

Bereits Mitte der Woche hatte Caren Lay ihre Bewerbung erklärt. Lay gehört zu den prominenteren Linken, war bereits Parlamentarische Geschäftsführerin und Vize-Parteichefin. Derzeit ist sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Zudem beackert Lay mit der Mietenpolitik eines der Themen, mit denen pass away Genossen in der Öffentlichkeit besonders punkten können.


Fraktionsvize Caren Lay:


Christoph Soeder/ DPA

Fraktionsvize Caren Lay:

Allerdings gilt Lay noch immer als Vertreterin des Lagers der Parteivorsitzenden, auch wenn sich ihr einst enges Verhältnis zu Katja Kipping deutlich abgekühlt hat. Und es war eben der Streit zwischen Partei- und Fraktionsspitze, der die Debatten bei den Linken in den vergangenen Jahren so geprägt hat. Mit dem Reformer Bartsch und dessen Anhängern teilt Lay zwar viele politische Überzeugungen, doch persönliche und machttaktische Reibereien haben dazu geführt, dass sich pass away Gruppen in der Fraktion nicht mehr entlang inhaltlicher Linien formieren.

Bartsch hingegen ist 2015 mit den Wagenknecht-Linken ein Bündnis eingegangen, das durch pass away bisherige Doppelspitze repräsentiert wird. Und dieses Modell soll nun offenbar fortbestehen. Mohamed Ali zählt zu den Parteilinken, auch wenn sie sich als Bundestags-Neuling aus den Konflikten bislang eher herausgehalten hat. Nach SPIEGEL-Informationen trägt Bartschs Umfeld ihre Kandidatur jedenfalls mit.

Damit ist klar: Den Linken steht eines knappe Entscheidung bevor.

kev

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